zitate & texte

 

sage ich heute über meine arbeiten dies und das, so habe ich schon morgen vielleicht eine neue idee, die ich übermorgen schon wieder verwerfe und einfältig finde, um nächste woche etwas aufzugreifen, das ich letztes jahr gedacht habe, von dessen unsinn ich aber seit letztem monat überzeugt war - zumindest bis gestern. und jetzt, ja genau jetzt befallen mich zweifel. soll ich jetzt wirklich diese sätze online stellen? soll ich nicht? ist das nicht jetzt schon wieder alles ganz anders - oh ich seh schon wie jetzt die ersten von der inneren zerrissenheit des künstlers reden, die sich ach so sehr in seinen arbeiten niederschlägt, ja niederschlägt ist hier genau das wort, denn auch niedergeschlagenheit ob der rastlosigkeit in den zeiten, gleichsam suchend nach dem hier, nach dem platz in der gesellschaft, nach zugehörigkeit, der schrei nach ankunft, gleich der infantilen ungeduld auf der rückbank, gewachsen zu zorn und wut, subtil, keinesfalls latent, achgerade linien, geometrische formen, die sich spitzen, brechen und bis in die unendlichkeit wiederholen, auch hier die eine frage nach der zeit, nach der bedeutung, doch niemals gleich und immer gleich - je nach betrachter.  

tom bäcker 28.02.2010

 

"gefällt mir ja überraschend gut..." kurze pause - dann - leicht hysterisch: "aber... - wo ist deine vita?"

ein galerist nach ansicht meiner arbeiten anfang 2007, als meine vita mir selber noch nicht bekannt war und ich noch in dem schönen glauben schwebte, dass so etwas profanes wie eine vita in der kunst keine rolle spielt.

 

"das geheimnis der kunst liegt darin, dass man nicht sucht, sondern findet." - pablo picasso - trifft es für mich absolut auf den punkt. nur in den seltensten fällen gehe ich gezielt los, um etwas zu fotografieren - und dann kommt meistens noch nicht mal etwas gutes dabei raus.


"was ineressiert mich mein geschwätz von gestern" - konrad adenauer

"es bleibt alles anders" - herbert grönemeyer

"„mein werk ist dem, was ich darüber sage, immer um einige sprünge voraus! ich bin einfach nur ein mittel zum zweck: halte ich die kamera in der hand, kann ich weder sagen, warum ich etwas auf eine bestimmte art und weise aufnehme, noch, warum ich es überhaupt aufnehme!" - edward weston

"ein foto macht man für ein foto. mit etwas glück entdeckt man es später für ein bild!" - gerhard richter

"das leben ist zu kostbar, um es mit anpassung zu verschwenden" - sten nadolny

"es ist nie zu spät für eine glückliche kindheit" - unbekannt

"ich bin künstler. ich darf das!" - tom bäcker